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Bollwerk gegen Hitler
Übersicht
Geschichtsdoku, die sich mit den Bauwerken und Vorrichtungen beschäftigt, die Großbritannien zum Schutz vor und im Kampf gegen die Nazis erbaute, von Haltelinien gegen eine potenzielle Invasion von der See aus bis hin zu Abwehrmechanismen gegen einen Luftangriff. (Text: JN)
Status
Returning Series
Sender
U&Yesterday
Staffeln & Episoden
Staffel 1
Episoden

Bunker im Watt
Hitler wollte ganz Europa erobern. Dafür wurde in Nazi-Deutschland eine gewaltige Kriegsmaschinerie aufgebaut. Ab Sommer 1940 versuchten die Nazis, mit der Luftschlacht um England die Kapitulation Großbritanniens zu erzwingen. Zur Verteidigung wurden entlang der Südküste der Insel Bunkeranlagen, Strandbefestigungen und Minenkontrolltürme errichtet. (Text: Sky)

Die Seestern-Taktik
Um die Menschen in London zu schützen, wurden natürliche Verteidigungslinien, wie zum Beispiel Höhenzüge, mit Bunkern verstärkt. Neben einem System von Luftschutzbunkern, in die sich die acht Millionen Einwohner flüchten konnten, wurden sogenannte Starfish Sites errichtet: Nachtscheinanlagen, mit denen brennende Städte simuliert wurden, um die deutschen Bomberpiloten bei Nachtangriffen abzulenken. (Text: Sky)
Haltelinien im Feld
Das Netzwerk der Stop Lines wurde gegen eine potenzielle deutsche Landung in England errichtet. Die Verteidigungslinie bestand aus Bunkern, Maschinengewehrstellungen, Panzer- und Eisenbahnsperren, hinter die sich die britischen Truppen zurückziehen konnten. Mit ihr sollte ein schneller Vormarsch deutscher Panzerverbände von Westen her abgebremst und ein Gegenangriff ermöglicht werden. (Text: Sky)
Luftkampf
Zahlreiche Bunker und ein Netzwerk von Militärflughäfen führten während der Luftschlacht um England dazu, dass die Royal Air Force die Lufthoheit bewahren konnte und siegreich aus der Schlacht hervorging. Es war die erste militärische Niederlage Nazi-Deutschlands und die erste Schlacht der Geschichte, die ausschließlich in der Luft geschlagen wurde. (Text: Sky)
Reigate Fort
Reigate Fort wurde in den 1890er Jahren als Teil einer über 100 Kilometer langen Verteidigungslinie errichtet, die London gegen die Franzosen verteidigen sollte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Fort reaktiviert und sollte als Hauptquartier dienen, falls London von den Nazis eingenommen wird. In den Bunkern wurden Einheiten ausgebildet, die die mögliche deutsche Besatzungsmacht bekämpfen sollten. (Text: Sky)
Getarnte Fabriken
Während der Luftschlacht um England war es entscheidend, kriegswichtige Fabriken vor den Bombern der Nazis zu verstecken. Ein faszinierendes Zeitzeugnis legt eine Avro-Flugzeugfabrik in der Nähe von Leeds ab. Die Fabrik wurde erfolgreich als Bauernhof getarnt – obwohl in dem damals größten Gebäude Europas 17.500 Arbeiter tätig waren. Hier wurde der Bomber Avro 683 Lancaster produziert. (Text: Sky)
Die Codeknacker
Um die Landung der alliierten Truppen im von den Nazis besetzten Frankreich vorzubereiten, wurden in England zahlreiche Flugplätze und Häfen gebaut. Außerdem wird beleuchtet, wie wichtig Hafenanlagen für die Verteidigung sind und wie in Bletchley Park erfolgreich die Codes des deutschen Nachrichtenverkehrs geknackt wurden. (Text: Sky)
D-Day
Zahlreiche faszinierende Gebäude und Bunker wurden ausschließlich für die Planung und Durchführung der Landung in der Normandie 1944, dem sogenannten D-Day, errichtet oder benutzt. Es war die größte und komplexeste amphibische Landeoperation der Militärgeschichte. Ohne diese Bauwerke wäre es nicht möglich gewesen, auf dem See- und Luftweg im von den Nazis besetzten Frankreich zu landen. (Text: Sky)
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