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Die Hüter des Waldes
Übersicht
Vom tropischen Regenwald in Papua-Neuguinea bis zur mongolischen Taiga kämpfen Menschen aus indigenen Kulturen weltweit für den Erhalt ihrer Wälder. Ob durch Wiederaufforstung im Amazonas-Regenwald oder den Einsatz gegen die Verschmutzung des borealen Waldes in Kanada – die Serie zeigt in fünf Episoden die große Bedeutung der Wälder für unseren Planeten.
Status
Ended
Sender
ARTE
Staffeln & Episoden

Staffel 1
Episoden
Brasilien, Aufforstung des Regenwaldes
Benki Piyako, Führer der indigenen Ashaninka, ist ein engagierter Kämpfer für den Schutz des brasilianischen Urwalds, der durch Klimawandel, Waldbrände und Abholzung bedroht ist. Für den Aktivisten sind die spirituellen Wurzeln seiner Ahnen von ebenso großer Bedeutung wie das Wissen um modernste Techniken zur Wiederaufforstung des Waldbestands.
Papua-Neuguinea, Zeit für Lösungen
Nach Jahren des unermüdlichen Einsatzes gegen die massive Abholzung freut sich Mundiya Kepanga, Häuptling des Huli-Stammes in den Wäldern Papua-Neuguineas, dass die neue Regierung sein Land zu einem weltweiten Vorbild für nachhaltige Waldbewirtschaftung machen möchte.
Kanada, zurück zu den Wurzeln
Die junge Twyla kam als Angehörige des indigenen Volks der Dene im Herzen der borealen Wälder Kanadas zur Welt. Schon früh wurde sie sich der Schäden bewusst, die die großen Erdölkonzerne der Umwelt und der Kultur ihres Landes seit Jahrzehnten zufügen. Auf den Spuren der ersten Umweltaktivisten führt die junge Frau den Kampf ihrer Vorgänger für den Schutz des Waldes weiter.
Mongolei, Refugium Taiga
Das Schutzgebiet Ulaan Taiga in der Mongolei beeindruckt mit seinen Landschaften und der außergewöhnlichen Artenvielfalt. Der Ranger Tumursukh und sein Team versuchen das Gebiet vor Wilderern zu schützen, um das bedrohte Ökosystem zu bewahren. Trotz ihrer Bemühungen bleibt die Taiga gefährdet, dabei ist ihr Schutz entscheidend für die kommenden Generationen.
Gabun, Heilkraft des Waldes
In Gabun sorgt sich der angesehene Stammeshäuptling und "Medizinmann" Hilarion Kassa Moussavou, genannt Mambongo, um die Vielfalt des Urwalds. Wilderei bedroht sie zusehends. Mithilfe einer Zeremonie, dem Bwiti, versucht er, die zerbrechliche Verbindung zwischen Mensch und Natur aufrecht zu erhalten. Darüberhinaus will sich Mambongo auch für die Bewahrung der Wälder einsetzen.