Zurück zu Serien
Hitler - Aufstieg des Bösen
Übersicht
Der als zweitteiliges TV-Movie produzierte Film beleuchtet den Aufstieg Adolf Hitlers vom gescheiterten Kunststudenten über den begabten Brauhaus-Demagogen bis hin zum deutschen Reichskanzler. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Jahren 1918 bis 1933, in denen Adolf Hitler anfangs durch politisch Konservative für ihre Zwecke "missbraucht" wurde und im weiteren Verlauf der Geschichte selbst vom "Marktschreier" zum politischen Führer aufgestiegen ist. Der um Seriosität bemühte, mit zwei Emmys prämierte 20-Mio.-Dollar-Film folgt Hitlers Weg bis zur „Machtergreifung“. Auf historische Akkuratesse wird dabei weniger Wert gelegt als auf ein treffendes Charakterbild.
Status
Ended
Erstellt Von
Peter Sussman, John Ryan, Ed Gernon
Sender
CBC Television
Staffeln & Episoden

Miniserie
Diese zweiteilige Miniserie zeichnet den Aufstieg Adolf Hitlers vom frustrierten Soldaten des Ersten Weltkriegs bis zu seiner Ernennung zum Reichskanzler im Jahr 1933 nach. Im Mittelpunkt steht nicht nur Hitlers persönlicher Werdegang, sondern auch die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bedingungen der Weimarer Republik, die seinem Machtstreben den Weg bereiteten. Die Serie zeigt, wie demokratische Strukturen unter Druck geraten können, wenn Angst, Unsicherheit und politische Radikalisierung aufeinandertreffen – und stellt die zeitlose Frage, wie Demokratien von innen heraus gefährdet werden können.
Episoden

Folge 1
Nach Ende des Ersten Weltkrieges akzeptiert der Soldat Hitler das Angebot, die Deutsche Arbeiterpartei zu infiltrieren. Doch gerade die Nationalismus und Antisemitismus der Partei passen perfekt in sein krankes Weltbild. So schürt er das Feuer des Hasses mit den mythischen Legenden einer überlegenen arischen Rasse. Hitler fasst Fuß in der Politik und beginnt gandenlos immer mehr Macht an sich zu reißen. Als 1933 die Flammen den Reichstag verzehren, ist auch die Demokratie in Deutschland verloren. Jetzt ist Hitler nicht mehr aufzuhalten.

Folge 2
Nach dem Putschversuch vom 9. November 1923 sitzt Hitler (Robert Carlyle) neun Monate Haft ab und schreibt an „Mein Kampf“. Wieder auf freiem Fuß, setzt er auf „legale“ politische Arbeit. 1932 ist seine NSDAP bereits die stärkste Fraktion im Reichstag. Im Januar 1933 wird Hitler von Reichspräsident Hindenburg (Emmy-nominiert: Peter O’Toole) zum Kanzler ernannt. Nach dessen Tod am 2. August 1934 erringt er endgültig die absolute Alleinherrschaft. Robert Carlyles bravouröse Hitler-Interpretation steht Bruno Ganz in nichts nach.
Hauptdarsteller

Robert Carlyle
Adolf Hitler

Zoe Telford
Eva Braun

Justin Salinger
Dr. Joseph Goebbels

James Babson
Rudolf Hess

Stockard Channing
Klara Hitler

Peter Stormare
Ernst Rohm

Peter O'Toole
President Paul von Hindenburg

Terence Harvey
Gustav von Kahr

Jena Malone
Geli Raubal

Liev Schreiber
Ernst Hanfstaengl

Julianna Margulies
Helene Hanfstaengl

Matthew Modine
Fritz Gerlich




